Heizung & Neue Energien

Die Wahl der passenden Heizungsanlage wird unter Berücksichtigung der steigenden Energiekosten, des Platzbedarfes und der Auswirkungen auf die Umwelt immer wichtiger. Gerne beraten wir Sie ausgiebig zu Gasheizungen, Ölheizungen und Wärmepumpen.


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 NEUE ENERGIEN

Neue Energien rechnen sich!

Wärmepumpen - zukunftssicheres Heizen mit Naturwärme

Egal ob aus der Erde, aus dem Wasser oder aus der Luft - die Wärmepumpe nutzt zum größten Teil kostenlose Umweltwärme, die unbegrenzt und an jedem Ort zur Verfügung steht. Nur sie ist in der Lage, aus sonst nicht verwertbarer Umweltenergie Heizwärme zu erzeugen.

 

Dabei arbeitet sie wie ein umgekehrter Kühlschrank. Dieser hat sich über Jahrzehnte bewährt und ist Standard in jedem Haushalt. Er entzieht den Lebensmitteln Wärme und gibt diese an den Raum ab. Die Wärmepumpe entzieht der Umwelt Wärme und gibt diese an das Wasser der Heizungsanlage ab.

 

Argumente die überzeugen:

  • Wärmepumpen sind aktiver Klimaschutz
  • Bis zu 40 % weniger CO2-Emissionen als bei einer herkömmlichen Heizungsanlage
  • Drastische Reduzierung von Energie- und Betriebskosten
  • Unabhängigkeit von Öl- und Gaspreisen
  • Keine Gefahren für Umwelt und Gesundheit

NIBE Effizientzpartner

5 Jahre Garantie

Förderung

Produktempfehlung

Solarenergie - die ideale Ergänzung jedes Heizsystems

Die Sonne liefert uns täglich ein enormes Energiepotenzial, das in Deutschland den Primärenergieverbrauch um das 80-fache übersteigt. Diese Energiequelle ist praktisch unerschöpflich. Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdgas oder Erdöl sind dagegen nur begrenzt vorhanden. Die nächsten Generationen werden nicht mehr uneingeschränkt auf sie zugreifen können, sodass die Sonne zweifellos die wichtigste Energiequelle der Zukunft ist darstellt.

Mit einer richtig dimensionierten Solaranlage können jährlich bis zu 65 % des Warmwasserbedarfs mit Sonnenenergie gedeckt werden. Im Sommer kann nahezu der gesamte Bedarf an Warmwasser bereitgestellt werden, sodass die konventionelle Heizanlage ganz abgeschaltet werden kann. 


Die auf den ersten Blick relativ hoch erscheinen Investitionskosten können das Bild vermitteln, die Anlagen seien generell sehr teuer. Aber vom Zeiptunkt der Anlageninstallation entstehen außer geringen Kosten für Wartung und Pumpenstrom keine weiteren Betriebskosten.

 TRADITIONELLE HEIZSYSTEME

GASBRENNWERT

ÖLBRENNWERT

GASBRENNWERT

Der Gasbrennwertkessel hat einen höheren Wirkungsgrad als die Heizkessel, die vor seiner Einführung üblich waren. Ein Gasheizkessel setzt gebundene chemische Energie in Wärme um. Dazu wird das eingeführte Erdgas durch eine Brennflamme verbrannt. Die Flamme erwärmt einen Wärmetauscher, in dem Wasser zirkuliert. Das erwärmte Wasser fließt durch die Heizkörper der Wohnung und macht so das ganze Haus mollig warm. Bei früheren Versionen des Gaskessels, wie dem Niedertemperaturkessel für Gas, strömten die Abgase, die beim Verbrennen entstehen, einfach nach außen. Die immer noch weit über hundert Grad heißen Gase gingen so ungenutzt in die Atmosphäre. Durch einen Trick schafft es der Gasbrennwertkessel, diese heißen Abgase ebenfalls für die Erwärmung des Hauses zu nutzen.

ÖLBRENNWERT

Bei der Ölheizung wird das Heizöl im Brenner verbrannt. Die dabei entstehende Hitze erwärmt Wasser in einem geschlossenen Heizkreislauf, das durch alle Heizkörper des Hauses gepumpt wird. Brennwertheizungen nutzen die modernste Art dieser Verbrennung: Dabei nutzt man auch die Wärme der bei der Verbrennung freiwerdenden Abgase zum Heizen. Das garantiert eine hohe Energieeffizienz.
Mit einer Ölheizung speichern Sie Ihren Energievorrat im eigenen Haus, im Heizöltank. Nach einer Heizungsmodernisierung können alte, große Tanks häufig durch kleinere Modelle ersetzt werden.
Bei modernen Tanks und dem heute zu quasi 100 % verkauften schwefelarmen Heizöl ist der früher manchmal auftretende Heizölgeruch im Keller kein Thema mehr.

 Heizkosten einsparen? – Kein Problem mit diesen Tipps:

Regenerative Energien nutzen: 

Die Kosten für fossile Brennstoffe steigen. Langfristig könnte sich für Sie der Umstieg auf regenerative Energiequellen lohnen. Sie stehen kostenlos zur Verfügung. Eine Wärmepumpe könnte genau das richtige für Sie sein: 

Erfahren Sie mehr

Smart Heizen nach Bedarf: 

Auch das richtige Heizverhalten spart Geld! Jedes Grad weniger bei der Raumtemperatur reduziert die Energiekosten um etwa 6 Prozent. Es soll natürlich niemand frieren. Mit smarten, optimal eingestellten Steuerungen lassen sich über Energie- und Komfortmanager auf den Tagesablauf abgestimmte Heizzeiten programmieren, die per Funk an Heizkörper oder Fußbodenheizung kommuniziert werden.

Nicht zu viel Wärme produzieren: 

Entscheidend für Effizienz und Komfort ist, dass sich der Wärmeerzeuger genau an den tatsächlichen Bedarf anpasst und dass das Zusammenspiel aller Heizkomponenten optimiert ist.

Richtig lüften:

Heizkosten einzusparen funktioniert nur dann richtig gut, wenn keine Energie „verheizt“ wird. Für ein gesundes Raumklima und um Schimmel vorzubeugen, ist es aber ein Muss, mehrmals am Tag stoßweise zu lüften. Für alle, die nicht zum Fenster hinausheizen möchten, empfiehlt sich eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Lüftungsgeräte tauschen die Luft automatisch bedarfsgerecht aus, inklusive Wärmerückgewinnung. So bleibt die Wärme im Raum und das Geld in der Kasse.

 WIE GEHT ES WEITER MIT DER ÖLHEIZUNG

Durch das aktuell vom Bundeskabinett beschlossene Klimaschutzprogramm stellen sich für Hausbesitzer mit Ölheizungen derzeit viele Fragen. Das Institut für Wärme und Öltechnik (IWO) hat die wichtigsten Fragen beantwortet:

 

Sind die neuen Maßnahmen bereits gültig?

Nein. Bislang handelt es sich um Vorschläge der Regierung, die zum Teil noch Gesetzgebungsverfahren durchlaufen müssen. Es ist daher denkbar, dass noch Änderungen an einzelnen Inhalten vorgenommen werden.

 

Dürfen Ölheizungen weiter betrieben werden?

Ja, bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden – auch über das Jahr 2026 hinaus.
 
Dürfen künftig noch neue Ölheizungen eingebaut werden?
Ja! Bis Ende 2025 kann ein alter Ölkessel ganz einfach gegen ein neues Öl-Brennwertgerät ausgetauscht werden. Eine solche Modernisierung lohnt sich weiterhin, da ein effizientes Öl-Brennwertgerät den Heizölbedarf um bis zu 30 % reduzieren kann. Ab 2026 sollen Ölheizungen nur noch eingebaut werden dürfen, wenn sie als Hybridheizungen erneuerbare Energien mit einbinden. Das können z. B. Solaranlagen sein.

Was muss jetzt getan werden?

Es gibt keinen Handlungsdruck für Hauseigentümer. Wer jetzt eine Heizungsmodernisierung mit Öl-Brennwerttechnik geplant hat, kann diese umsetzen. 

 

Ölheizung modernisieren: Was ist mit der Einbindung erneuerbarer Energien?

Die Einbindung erneuerbarer Energien hilft grundsätzlich, die CO2-Emissionen des Hauses zu verringern und ist daher eine sinnvolle Maßnahme. Diese Einbindung kann auch unabhängig von einer Heizungsmodernisierung als zweiter Schritt vorgenommen werden. Dazu beraten wir Sie gerne! Ab 2026 wird die Einbindung erneuerbarer Energien voraussichtlich zur Pflicht, wenn eine neue Ölheizung eingebaut werden soll.

 

Wie geht es weiter mit den Ölheizungen?

Ölheizungen sind nach wie vor zukunftsfähig, denn sie haben eine klimaneutrale Perspektive. Eine aktuelle Studie des ITG Dresden zeigt, dass die Klimaziele im ölbeheizten Gebäudebestand erreicht werden können. Neben Effizienzsteigerung und Hybridisierung tragen zu – als eine weitere Option – erneuerbare flüssige Energieträger bei. Eine Sache wird in der Diskussion sehr gern unterschlagen: Bei ölbeheizten Gebäuden ist der Ausstoß von Treibhausgasen seit 1990 um beachtliche 45 % gesenkt worden!
Der gesamte Gebäudesektor hat im gleichen Zeitraum lediglich eine Emissionsminderung von 38 % erzielt.

 

Wie hoch ist die Förderung, wenn ich meine alte Heizung gegen ein zukunftsfähiges Wärmesystem austausche?

Alle Informationen rund um die Förderung ab 2020 erhalten Sie HIER.